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#MOVEmber – Week 4

28. November 2016

Diese Woche ging es wieder sportlicher weiter und ich bin
auch schon ein bisschen stolz auf mich, dass ich mich durch die letzte, doch
eher durchwachsene Woche, nicht hab runterziehen lassen. Das passiert mir
nämlich leider sehr gerne, ist erst einmal der Schwung raus, bleib ich gerne
noch ein paar Tage länger faul auf dem Sofa. Diesmal aber nicht, was denke ich
auch damit zu tun hat, dass ich euch diesen Monat so ausführlich mitnehme bei
meiner Sportroutine.

Dienstag bin ich zum ersten Mal nach meinen doofen
Rückenschmerzen wieder aufs Laufband gestiegen und ich habe es sooo genossen.
Das Laufen ist für mich einfach die totale mentale Erholung. Meist denk ich in
den ersten Minuten über Gott und die Welt nach, dann habe ich viele tolle Ideen
und Einfälle, was ich noch alles machen will und irgendwann schaltet man
einfach im Kopf aus…hat eine Melodie im Kopf der man folgt. Natürlich ist es
trotzdem mega anstrengend und ich habe dieses Mal auch noch die Geschwindigkeit
ein wenig erhöht (30 Minuten, 9,0 Km/h, Hügellauf), aber dieses Gefühl, sich so
richtig ausgepowert zu haben ist einfach toll. Danach habe ich noch ein paar
Übungen am TRX gemacht, denn dieses Gerät habe ich schon wirklich lange nicht
mehr genutzt. Ich habe versucht den ganzen Körper zu trainieren und
unteranderem Jump Squats, Lunges und Varianten des Stützes gemacht. Danach habe
ich mich dann noch  gedehnt und ein paar
Yoga-Übungen probiert.

Mittwochs war ich dann doch sehr platt. Nach 10 Stunden auf
der Arbeit hatte ich zuerst noch große Motivation und bin direkt ins
Fitnessstudio gefahren. Leider habe ich schnell gemerkt, dass da an dem Tag
nicht viel zu holen war. Ich hatte einfach keine Kraft. Daher habe ich eine
relativ anstrengende halbe Stunde auf dem Ergometer hinter mich gebracht, ein
wenig mit Yoga-Übungen experimentiert und mich dann für 15 Minuten in die Sauna
zur Regeneration gelegt.

Wenn ich mich donnerstags um 6.30 Uhr auf dem Weg zum
Frühdienst mache, ist das einzige woran ich denken kann: „Ich will ins Bett!“
und alles was ich nach der Arbeit machen möchte ist ein kleines Schläfchen um
wieder fit zu werden. Aber meistens schaffe ich es dann doch meinen inneren
Schweinehund zu überwinden und zum Sport zu gehen, denn das macht meistens auch
wacher. Dies Mal wollte ich gerne Laufen gehen, denn das Wetter war einfach
perfekt und ich noch im Hellen zu Hause. Ich hatte an eine schöne, gemütliche
5-Km-Runde gedacht, da hatte ich aber nicht mit meinem Freund gerechnet. Der
hatte nämlich auch seinen sportlichen Tag und hat mich zu einer größeren Runde
mit immer neuen Schleifen und Schlenkern überredet. Und so konnten wir mit Stolz
sagen, dass wir die 10Km fast voll gemacht haben. Danach musste aber ordentlich
gedehnt werden 😛
Am Freitag bin ich nach der Arbeit wieder ins Fitnessstudio
geflitzt. Da ich beim aufwärmen immer versuche auf Abwechslung zu achten ging
es für mich auf den Crosstrainer. Ich hasse dieses Gerät! Aber auch da muss man
mal durch, man wächst an seinen Aufgaben hat meine ehemalige Chefin immer
gesagt 😛 Nach 30 Minuten auf meinem Nicht-Lieblingsgerät habe ich dann noch
ein kleines Tabata-Workout ausprobiert, dass ich auf Pinterest gesehen habe.
Diese Übungen haben es echt in sich und mich echt zum Schwitzen gebracht. Nur
mit der dritten Übung (Kamel) bin ich nicht so richtig warm geworden, irgendwas
habe ich da falsch gemacht. Vielleicht kennt sich da jemand von euch aus?
Picture via Pinterest

Am Wochenende hatte ich mich jeweils samstags und sonntags
mit Freundinnen zum Sport verabredet. Leider sind beide krank geworden bzw.
waren nicht ganz fit und daher musste ich die Verabredung mit mir selber
einhalten und mir keine faulen Ausreden einfallen lassen. Bevor ich faul werden
konnte, bin ich also Samstag direkt nach dem Aufstehen ins Fitnessstudio
gefahren. Nach dem Lauf vom Donnerstag fühlten sich meine Beine doch noch ein
wenig schwer an und ich habe mich daher für 30 Minuten auf dem Fahrrad
entschieden. Danach habe ich endlich mal wieder ein HIT-Workout auf Zeit
gemacht. Ein Set bestand aus: 5 Burpees, 10 Box Jumps, 15 Push Ups und 20 Sit
Ups. Davon habe ich dann 4 Runden hinter mich gebracht und das Ganze in 11:33
Minuten. Und das bringt euer Herz wirklich ganz schön zum Rasen!! Danach wie
immer ein kleines Cool Down mit Dehnung und Yoga 🙂

Sonntag war bei uns mal wieder richtig dicke Suppe und man
konnte quasi seine Hand nicht vor Augen sehen. Umso stolzer bin ich auf mich,
dass ich wenigstens eine kleine Runde laufen war und mich bei 3 Grad und Nebel
vor die Tür getraut habe. Und was soll ich euch sagen, es war einfach eine so mystische
Stimmung im Berg und man fühlte sich wie in einem Feentraum. Es war zwar nur
eine kurze Runde mit nicht ganz 5 Kilometern, dafür war ich aber ein bisschen
schneller als bei den Läufen zuvor. Danach habe ich dann wieder ein bisschen
mit meinen momentanen Lieblings-Yogaübungen rumgespielt, dazu wird es aber in ein
paar Tagen nochmal einen separaten Beitrag  geben.
Heute ist für mich Restday, nicht ganz freiwillig, da ich
nochmal einen Zahnarzttermin habe. Aber nach so einer doch sehr sportlichen
Woche ist dieser Tag auch wirklich ohne schlechtes Gewissen drin!… Und ein bisschen dehnen oder Yoga ist vielleicht nachher doch noch möglich 😛
Nun ist der #MOVEmber auch schon wieder vorbei und ich
hoffe, dass euch die vielen sportlichen Beiträge gefallen haben. Jetzt ist es
an mir die sportliche Motivation mit in den Dezember zu nehmen, doch ich denke,
dass mir dies nicht allzu schwer fallen wird. Wie zu Beginn dieser Reihe
verspochen erfahrt ihr hier nun auch am Mittwoch, warum ich so motiviert bin.
Mein nächster Urlaub ist nämlich gar nicht mehr so weit weg. Wohin es geht,
wann genau und was sonst noch für Reisen nächstes Jahr ansteht erfahrt ihr dann
aber im nächsten Post, auf meiner „Travel Bucket List 2017“.

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