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My Passion – The Ocean

22. August 2015
Seit drei Wochen sind wir nun schon wieder in Deutschland
und wenn ich mir die Bilder anschaue, kann ich manchmal immer noch nicht
glauben wie viele tolle Sachen wir erlebt haben und welch tolle Orte wir
gesehen haben. Heute kommt der Teil der Reise, der mir wohl am meisten am
Herzen liegt, der Weg von San Fransisco zurück nach Los Angeles über den
Highway 1 direkt an der Küste Kaliforniens. 
Als ich für den Beitrag die Fotos aussortiert habe, hätte
ich jedes nehmen können, denn die Landschaft ist einfach atemberaubend schön.
Das Meer hat auf mich eine unglaublich beruhigende Wirkung und da war dann auch
richtig (!) Urlaub angesagt. Wir haben viel Meer und Strand gesehen, gut
gegessen und viel entspannt. Einfach ein Traum! Aber nun schaut selbst… 

17 Mile Drive – in der Nähe von Pacific Grove, Kalifornien  


Der „17-Mile-Drive“ war das schönste was ich in diesem
ganzen unfassbar schönen Urlaub gesehen habe und man MUSS da einfach hin!! Es
ist ein kleiner Küstenabschnitt, ein Nationalpark, den man für 10€ Eintritt pro
Auto besuchen kann. Wir sind am späten Nachmittag dorthin gefahren und  hatten unfassbar schönes Licht. Die Krönung
von schneeweißen Sandstränden und Bilderbuch-Wellen war dann die Herde
Buckelwale die vor der Küste ihr Abendbrot passend zum Sonnenuntergang gejagt
hat. Leider hatte ich nicht das passende Objektiv für die Kamera mit und somit
kein Erinnerungsfoto. Manche Bilder sind aber auch im Gedächtnis besonders gut
aufgehoben und den Anblick eines springenden Buckelwals werde ich so schnell
nicht vergessen.
 
Auf dem Weg von Pacific Grove nach Morro Bay:

Seelöwen im Hafenbecken

Seeelefanten

Ein Truthahngeier

Eidechsen am Ferryforrest

Der Weg südlich Richtung Morro Bay war unglaublich, der
leichte Nebel und die teilweise tiefhängenden Wolken haben es noch ein bisschen
verträumter aussehen lassen. Direkt am Highway 1 gibt es einen Parkplatz, an
dem dick „elephant seal“ stand und tatsächlich lagen dort diese hässlichen und
dicken, sich kaum bewegenden Tiere an einem kleinen Strandabschnitt nur 100 m
von den Besuchern entfernt. Geschützt durch einen Zaun genießen sie ihre Ruhe
und tun wirklich nix, doch sobald sie im Wasser sind, werden sie auf einmal
viel schneller und können glaub ich auch ungemütlich werden, wenn du denen dumm
kommst. Seelöwen gab es in jedem Hafen und du hast sie von weitem gehört und
vor allem gerochen, denn sie haben einen seeehr penetranten Geruch. 
Auch in Morro Bay haben wir plötzlich wieder eine ganze
Herde von Buckelwalen gesehen, es scheint also eine ziemlich zuverlässige
Stelle für Whale Watchig zu sein. So weit das Auge reicht traumhafte Strände
und kleine Städtchen zum  Verweilen. Eis
essen, im Hafen sitzen, den Seelöwen zuschauen und die Seelen baumeln lassen
<3. 
Last but not least – Ventura:

Ventura war unser letzter Stopp bevor wir zurück nach Los
Angeles gefahren sind um nach Hause zu fliegen. Ehrlich gesagt haben wir nicht
viel gemacht und einfach nochmal das Meer und den Stand genossen, den Surfern
zugesehen und uns ausgeruht… Aber bestimmt ist das auch eine sehr schöne Stadt
😀

Jaaa… das waren sie auch schon unsere 16 wunderschönen,
verrückten, ereignisreichen, erholsamen und unvergesslichen Tage im Westen von
Amerika. Einen Post habe ich noch  für
die, die vielleicht selber einmal in diese Region reisen wollen, über meine TOP
3 Unterkünfte. Dieser folgt in den nächsten Tagen. Ich hoffe euch haben die
Fotos und Berichte gefallen?! Wart ihr vielleicht auch schon mal auf dem
Highway 1 unterwegs? Ich würde am liebsten direkt nochmal hin… absolutes
Highlight!!

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